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Politik "zu Gast bei KANT"

"Wir sind beeindruckt von den Gesprächen."

Zwei Tage vor der Bundestagswahl stellten sich Vertreterinnen und Vertreter von fünf Parteien den Fragen, Ideen und Vorstellungen von mehr als 120 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5-12 aus Kant-Grundschule und Kant-Oberschule sowie Berlin International School und Internationale Schule Berlin.

In der Sporthalle des Campus Steglitz erschienen drei Direktkandidaten aus Steglitz: Für die SPD, Dr. Ute Finckh-Krämer, für die CDU, Thomas Heilmann und für die FDP, Hartmut Ebbing. Des Weiteren folgten die Landesvorsitzende des Berliner Landesverbandes Bündnis 90 / Die Grünen, Nina Stahr, sowie als Vertretung für die Kandidatin der Linken Hamze Bytyci, Mitglied des Landesvorstandes.

Kaum waren alle versammelt, begannen die gut vorbereiteten Schülergruppen, die einzelnen Kandidaten vorzustellen. So konnte sich jeder ein Bild davon machen, wer da den Bezirk im neuen Bundestag vertreten könnte. „Wir wollen heute die Gelegenheit nutzen, zu hören, was die Politiker vorhaben, die sich zur Wahl gestellt haben. Es gibt keine Themenvorgaben, also kann jeder alles fragen bzw. sagen, was ihn oder sie interessiert. Und vergesst nicht, eure Aufgaben den Politikern mit nach Hause zu geben“, eröffnete der Moderator den Dialog. So begab sich jede Schülergruppe, bestehend aus 20 - 30 Schülerinnen und Schülern mit einem Politiker in eine Ecke bzw. die Mitte der Halle. Fast eine Stunde lang stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Fragen, äußerten Wünsche und Ängste. Es ging mitunter hoch her, dabei deckten sie die unterschiedlichsten Themen ab, wie z.B. Bildungspolitik, Mietpreisbremse, Integration, Ausländerfeindlichkeit, AFD, Flüchtlinge, Tegel, Trump, Terrorismus, Nord-Korea, Grundeinkommen, Legalisierung von Cannabis oder Dieselfahrzeuge.

Der eine, erst stehend, setzte sich ob der intensiven Befragung mit den anderen auf den Hallenboden, um hier auf Augenhöhe weiter zu diskutieren. Die andere zog den Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich herum immer enger. „Ich bin beeindruckt von den Gesprächen, den Fragen und Themen. Wir müssen das unbedingt fortsetzen – nicht nur im Wahlkampf,“ so die einhellige Meinung aller politischen Akteure.

Und in der Tat, einige Schülergruppen hatten Hausaufgaben für die politisch Verantwortlichen mitgebracht – und erhoffen sich selbstverständlich Antworten. Dazu gehören bessere S-Bahnanbindung ins Umland, fehlende Müllbehälter auf der Schlossstraße, faire Umrechnung des internationalen Abiturs ins deutsche System, Folgen der AirBerlin-Insolvenz für eine Schülergruppe, die ein soziales Projekt in Thailand fortsetzen möchte und nun das Geld für die Tickets zu verlieren scheint.

Am Ende der 90-minütigen Begegnung waren alle erschöpft. Fortsetzung folgt, unabhängig vom Wahlergebnis. Schließlich müssen Hausaufgaben auch kontrolliert werden…

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